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Kapitel: Wissenswertes rund um Champagner
 

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Historie Häuser Danke



Eine kleines Lexikon

Jeder Champagner ist ein Schaumwein, aber lange nicht jeder Schaumwein ein Champagner!

Wenn man über Schaumweine spricht, sollte man zuerst einige Begriffe definieren und erläutern. Sollten Sie im Lexikon bei einem bestimmten Begriff nicht fündig werden oder eine nähere Erläuterung wünschen, dann könnte Ihnen u. U. unsere kleine Suchmaschine dienlich sein, welche Champagner.com für Sie durchsuchen wird:


Abgang

Abschlämmen
Durch Schockgefrieren den Satz aus der Flasche entfernen.
(Siehe unten 'Dégorgement')

Alkohol

Agraffe
Bezeichnung des Drahtes, der den Korken beim Champagner
sichert. (Siehe auch Korken).

Alterston

Apéritif

Appellation d´Origine
Contrôlée (AC, AOC)

Kontrollierte Ursprungsbezeichnung, die innerhalb eines begrenzten Gebietes die Rebsorten, den Höchstertrag, den Mindestalkoholgehalt und die Höchstzahl der Rebstöcke festlegt.

Aroma

Assemblage
Verschnitt ausgewählter Weine durch den Kellermeister.
Damit wird ein gleich bleibender Geschmack des Champagners einer bestimmten Marke gewährleistet.

Atmen
Durch offenes Stehenlassen wird ein Wein eine gewisse Zeit dem Kontakt mit Luft ausgesetzt.

Attack
Englische Bezeichnung für den ersten Eindruck auf den Gaumen.

Ausgewogen
Eine positive Eigenschaft, welche abschließend im Rahmen einer Degustation zugesprochen wird. "Ausgewogen" ist ein Champagner (oder auch ein Wein), bei welchem geschmacklich eine schöne Harmonie empfunden wird.

Balance, balanciert
Ein wichtiger Begriff unter Weinkennern, welcher bei einem Wein die Ausgewogenheit mehrerer Faktoren beschreibt. Ein Wein, welcher sich in seiner Klasse und Art so vorstellt, dass keine Komponente zu sehr dominiert und es an keiner (von bestimmten Weinen als typisch erwarteten) Komponente zu sehr mangelt, gilt als balanciert. Ein balancierter Wein muss auch kein teuerer, 'großer' Wein sein, sondern soll sich lediglich so vorstellen, wie es sich für seine Klasse und Art gehört.

Balsamisch
Balsamisch bezeichnet einen harzig anmutenden Duft. Das Aroma kann z.B. auch an Eiche, Tanne oder gar Weihrauch erinnern. Balsamisch wird oft dem 'holzigen' Bereich zugesprochen (siehe auch Barrique und Holz). Generell gilt dies als ein aromatisch erfreuliches Merkmal.

Bar
Atmosphärische Überdruckmessungseinheit.
Ca. 3,5 bar sind beim Champagner das Minimum und ca. 6 bar
üblich.

Barrique

Besinnlich
Respektvolle Bezeichnung für das (ganz natürlich durch hohes Alter bedingte) dezentere Perlenspiel eines würdigen Champagners.

Biss
Eine meist positive Bewertung des Säuregehaltes.

Blanc de Blancs

Blanc de Noirs

Blume
Die mitunter fruchtige, blumige und/oder würzige Sinnesempfindung des Duftes.

Blumig
Ein angenehmer Duft, der z.B. an den Duft der Blüten der Kamille, Jasmin, Veilchen, Orange, Rosen und vieles mehr erinnern kann.
Siehe auch Degustation: Nase

Bollinger

Botrytis

Botrytis-Ton
Der Schimmelpilz Botrytis bedingt in Weinen gewisse Aromen, welche u. a. an Pilze erinnern.

Bouchage
Korkeneinfügung (heute eher maschinell getätigt statt durch
einen Boucheur).

Bouzy Rouge
Siehe Coteaux Champenois

Brix
Zuckergehalt.

Brut
Bezeichnung für trockene Schaumweine.
Siehe auch Dosage

Bukett
Der charakteristische Duft eines ausgereiften Weines.

Cava:
In Spanien hergestellter Schaumwein, der durch Flaschen- oder Tankgärung erzeugt wird.

Cave
Keller, unterirdischer Lagerraum für Wein und oft auch Verkaufs- und Dégustationsraum. Eine Arbeitskraft wird dort als Caviste bezeichnet.

Caques
Bezeichnung für Weidenkörbe, in welchen nur die gesunden und reifen Beeren der Lese deponiert werden.

Cellier
Ein Lager (nicht unbedingt unterirdisch wie ein Cave).

Chai
Ein Weinlager in Frankreich (generell nicht unterirdisch).
In Portugal als Adega bezeichnet. In Spanien wiederum
als Bodega bezeichnet.

Champagner
(L.: campagnia - die Ebene, Fr.: champ - das Feld)
Schaumwein, der in einem klar abgegrenzten Weinbaugebiet (in der Champagne nördlich von Paris) bei streng geregeltem Rebbau sowie mit eindeutig definiertem Herstellungsverfahren (Erzeugung der Kohlensäure durch Flaschengärung) produziert wird.
Rund um die beiden Städte Reims und Epernay, im Norden Frankreichs gelegen, befinden sich etwa 30.000 Hektar Rebland an stark kreidehaltigen Abhängen. Ausschließlich Weine aus diesen Reblagen können zu Champagner verarbeitet werden.

Champagnerkübel

Chaptalisierung, Chaptal

Chardonnay

Château
Deutsch: Schloss. Bezeichnet im Französischen aber auch einfache Guts- und Landhäuser, meist in Bordeaux gebräuchlich. Die Bezeichnung "Château" darf nicht wahllos für einen Wein angewandt werden, sondern sichert eine besondere Lagerung des Weines zu.

Chef de Caves
Kellermeister.
Der Chef de Caves hat (unter anderem) die wichtige Aufgabe, die Weine der verschiedenen Weinberge zu prüfen und zu kosten. Auf Grundlage der Verkostung entscheidet er, wie viel oder wie wenig miteinander vermischt werden darf, um die Verschnitte in der richtigen Menge und Qualität zu sichern.

Cordon
Das Band der aufsteigenden Perlen im Champagnerglas wird als Cordon bezeichnet. Kenner beobachten dieses Band und werten sowohl die Beständigkeit der Perlen wie auch die Feinperligkeit aus.
Siehe auch: Die kostbaren Perlen des Champagners.

Côte, Côtes
Hang- und Steillagen mit Weinbergen.

Coteaux Champenois

Collerette
Das Hals-Etikett einer Champagnerflasche.
Siehe auch Etikett

Couleuse
Umgangssprachliche Bezeichnung unter den Champenois für eine Flasche Champagner, welche ihre Kohlensäure und einen Anteil ihres Inhalts verloren hat.

Cramant
Ein bemerkenswertes Städtchen in der Champagne. Es befindet sich südlich von Epernay. Cramant bietet u. a. fantastische Blanc de Blancs.

Crémant

Cru

Cuvée
1. Qualifizierte Mischung bestimmter Weine oder Weinverschnitt (Assemblage).
2. Auch die Bezeichnung für jenen Most, welcher durch die erste Pressung der Trauben im Kelter bedingt wird. Er wird den besten Wein liefern. Daraufhin wird der Druck auf die Trauben im Kelter erhöht und weiterer Most gewonnen.
Siehe auch Taille

Débourbage
Das Reinigen des Most. Der frische Saft wird erst in einem
Fass gelagert, damit die etwaig verbleibenden soliden Rückstände
(Schalen, Stiele und Kerne) nach unten sinken. Der reine Saft wird dann herausgepumpt.

Dégorgement (Abschlämmen)
Durch Schockgefrieren im Eisbad wird der Satz im Flaschenhals gefroren. Daraufhin wird der temporäre Korken entfernt und der Satz wird als kleiner Eisblock durch den Druck in der Flasche aus dem Flaschenhals geschleudert (dégorgement à la glace). Die traditionelle Art (heute nur selten praktiziert), den Satz (ohne Schockgefrieren) gekonnt aus dem Flaschenhals zu schleudern, wird als dégorgement à la volée bezeichnet.

Dégustation

Demi-sec
Halbtrocken, entspricht bei Champagner eher "süß".

Dépôt
Sediment in der Flasche, welches sich während der zweiten
Gärung des Champagners bildet.

Dom Pérignon

Dosage, Dosierung

Échelles des crus
Französisches Bewertungssystem für Trauben (prozentuales
System - siehe Cru).

Enthefen, degorgieren
Wenn der Vorgang des Rüttelns beendet ist, werden die Flaschenhälse gefroren. Die Ablagerungen "kleben" im Flaschenhals, und durch
den starken Druck wird nach dem öffnen der Flasche das eisige Depot herausgeschleudert. Diesen Vorgang nennt man "degorgieren" (siehe auch Dégorgement).

Épluchage
Das manuelle Sortieren der Trauben unmittelbar nach der Ernte und vor dem Transport, um fehlerhafte Trauben zu entfernen und perfektes Rebgut zu gewährleisten.

Extrakt

Ficeleur
Verdrahter der Flaschen (siehe auch Muselet, Draht).

Firn
Eigenschaft eines älteren, würdigen Champagners. Er wird dunkelgoldgelb und kann auch besondere, mitunter hervorragende Geschmacksnoten aufweisen. Er befindet sich jedoch auch im Übergang zu seinem Ende. Champagner lagern und altern unterschiedlich. Siehe auch Alterston.

Foudre
Ein unbestimmt großes Holzfass, im Gegensatz zu beispielsweise einem Demi-Muid, welches ein Eichenfass mit Fassungsvermögen von 600 Litern bezeichnet (siehe auch Barrique).

Frais
kühl, frisch.

Frère Jean Oudart

Gosset

Grand vin

Grappillage
Eine freundliche, alte Tradition, wobei jene Reben, welche Wochen nach der Ernte auf den Rebstöcken verbleiben, der Öffentlichkeit geschenkt werden (Selbstbedienung - lediglich bei manchen Winzern erlaubt!).

Gyropalette

Habillage
Der Vorgang, welcher das Anbringen des Etikettes sowie
des Stanniolpapiers auf der Flasche umfasst.

Heidsieck

Holz, Holzig, Holzgeschmack

Jahrgang, Jahrgangschampagner
Siehe Millésimé
Siehe auch Jahrgangschampagner

Kapsel

Kelterung

Kirchenfenster

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Kohlensäureentwicklung

Kork, Korkgeschmack
Durch einen schlechten Korken hervorgerufener unangenehmer, 'modriger' Beigeschmack (franz.: Bouchon).
Bei Champagnern sehr selten, da die Selektion der Korken wie auch das Design (zusätzliche Korkenscheiben am Fuß des Champagnerkorkens) von den Häusern besonders sorgfältig beachtet wird. Manche Hersteller der Korken können mitunter ungenügende Desinfektion geleistet haben, wodurch sich Schimmelpilz einschleichen kann. Im Wein entwickelt sich dann 'TCA' (Trichloranisol). Manchmal wird der Korken auch einfach als 'Sündenbock' für anderweitige Fehler mancher Weine genutzt (siehe auch Korken).
'
Körper

Krug, Krugist

Lese
Für guten Champagner ist die Bodenbeschaffenheit des Rebberges von großer Bedeutung. Aber auch der Anbau und der Schnitt der Reben wird streng überwacht, ebenso wie die Reife der Trauben genau kontrolliert wird. Ein Ertrag von 75 hl/ha darf nicht überschritten werden.

Liqueur d'expédition (Versandlösung)
Dosage vor dem endgültigen Verkorken.
Generell eine Lösung von Zucker in Weißwein. Zusätzlich wird auch öfters etwas heller Weinbrand bester Qualität zugefügt. Der Weinbrand verhindert ein späteres Gären des Zuckers. Die Formel der Versandlösung unterliegt keiner Norm und wird unterschiedlich von den Kellermeistern der verschiedenen Häuser bestimmt. Die Flaschen werden nach dem (endgültigen) Verkorken geschüttelt, um die gute Mischung dieser Dosage mit dem Champagner zu sichern (siehe auch Dosage).


Liqueur de tirage

Diese Fülldosage (nicht zu verwechseln mit der erst vor dem endgültigen Verkorken vorgenommenen Dosage, dem "liqueur d'expedition") entscheidet wesentlich über die Erzielung des richtigen Kohlensäuregehaltes des Endproduktes.

Long
Eine englische Bezeichnung, welche darauf hinweist, dass der Geschmack des Champagner lange im Munde verweilt, nachdem er geschluckt wurde. Ein üblicher Champagner verweilt generell ca. vier bis sieben Sekunden. Ein großer Cuvée z.B. kann womöglich bis zu vier mal so lange geschmacklich auf dem Gaumen verweilen.

Maceration
Ein Verfahren bei manchen Rosé-Champagnern, bei dem aus der Haut der dunklen Reben durch Einweichen im Saft farbliche Pigmente gewonnen werden.

Malolaktische Gärung

Maie
Eine klassische Trauben-Presse aus Eichenholz mit einem Fassungsvermögen von 4.000 kg Trauben.
Siehe auch Taille

Marc
4.000 Kilogramm Reben (Aufnahmefähigkeit der traditionellen
Pressen). Manchmal auch die Bezeichnung des soliden
Rückstandes nach dem Pressen der Trauben.
Siehe auch Taille

Méthode Champenoise
Dieser Begriff wurde bis zum 13. Dezember 1994 von allen Herstellern von Qualitäts-Schaumwein als Hinweis darauf benutzt, dass ihr Wein mittels Flaschengärung erzeugt ist. Die Bezeichnung ist von der EU am 13. Juli 1992 und seit eingangs erwähntem Datum laut Gerichtsbeschluss des Europäischen Gerichtshofes unwiderruflich verboten worden.
Außereuropäische Weine dürfen weiterhin den Hinweis verwenden.

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Millésimé, Vintage Champagne, Jahrgangs-Champagner
Ein Schaumwein, der ausschließlich aus Trauben der gleichen Ernte (besonders gutes Weinjahr) erzeugt wird.
Siehe auch Jahrgangschampagner


Monocru
Monocru bezeichnet Champagner aus einem einzigen Cru (siehe Cru).
Es handelst sich generell um unverschnittene Champagner kleinerer Winzer (sehr beachtenswert!).

Mousse
Die Perlen (bzw. Bläschen) des Champagners, Schaum, Perlenspiel, Perlage (siehe auch Die kostbaren Perlen des Champagners).

Mousseux
Schäumend, perlend.
Die französische Qualifikation/Kategorie 'Vin mousseux' umfasst alle perlenden bzw. schäumenden Weine, egal ob im Charmat-Verfahren, Champagner-Verfahren oder gar künstlich mit Kohlensäure bereichert
(wird als grazéifé bezeichnet). Bemerkenswerterweise wird Champagner, obwohl er unbestritten als der berühmteste Schaumwein der Welt gelten dürfte, in Frankreich äußerst selten als 'vin mousseux' eingestuft. Stattdessen wird er als 'Le Champagne' in eine besondere, eigene Klasse eingestuft.

Moût
Most (der Traubensaft aus der Presse).
Siehe auch Taille

Mumm

Muselet
Drahtkörbchen des Champagners.
Siehe auch Korken
Siehe auch Draht
Siehe auch Kapsel

N.V.
Kürzel für 'Non-Vintage' bzw. die international gängige Bezeichnung eines Champagners ohne bestimmten Jahrgang.

Nase
Im Weinjargon: Duft, Aroma oder Bukett (siehe auch Degustation, die Nase).

Négociant
Weingroßhändler.

Öchsle
Mostgewicht; Skala für den Zuckergehalt der Trauben (franz. Baumé). Siehe auch Chaptalisierung.

Oeil de Perdrix
Siehe Rosé

Önologie (Oenology,Enology)
Die Wissenschaft des Weines.

Ouverture des vendanges
Der Verband C.I.V.C. verkündet das Datum der vintages.
Vor diesem Datum darf keine Ernte erfolgen. Grundsätzlich geht es darum, die optimale Balance u. a. in Anbetracht der jährlichen klimatischen Faktoren, des Verhaltens der Rebstöcke und des Ertrages zu finden, um letztlich optimale Qualität zu gewährleisten. Diese Zeitbestimmung fällt folglich jährlich unterschiedlich aus. Allgemein liegt das Datum im September, bei ungewöhnlich früher Reife manchmal im August oder bei sehr schleppender Reife-Entwicklung zeitweilig auch im Oktober.

Oxhoft
Altertümliches Flüssigkeitsmaß (ca. 200 bis 240 Liter).
Wird manchmal auch als Hogshead bezeichnet (ca. 238 Liter)

Oxidiert
Schaler, flacher Geschmack in Folge übermäßiger Berührung mit Luft.

Perlant
Französische Bezeichnung für Weine, die leicht perlen.

Pétillant
Französische Bezeichnung für einen leicht schäumenden Wein um ca. 2 bar Druck, wie z.B. ein italienischer Prosecco frizzante Wein. Die Steigerung von pétillant ist crémant. Ein Crémant liegt vom Druck her unter dem üblichen Druck der Champagner oder Sekte, welche ca. 5-6 bar Druck aufweisen.
Siehe auch Crémant und Schaumwein.

Phylloxera (siehe Reblaus )

Pinot Gris

Pinot Meunier

Pinot Noir

Plaque
Die kleine 'Metallkapsel' auf dem Korken, welche den Korken vor Einschneiden des Drahtes schützt. Ein beliebtes Sammlerstück!
Siehe auch Kapsel

Placomusophilie
Die Studie und das Sammeln der Kapseln der Champagner.

Pommery

Pressoir
Presse. Es gibt vertikale sowie horizontale Pressen.
Siehe auch Taille

Pupitre
Siehe Rüttelpult

Rappen
Traubenstiele (Kämme). Das Entfernen der Stiele bezeichnet man als Entrappen, Abbeeren, Rebeln.

Ratafia

Rebêche
Der letzte Rest des Saftes, der aus den Reben gepresst wird.
Dieser Saft ist im Champagner nicht erlaubt (siehe auch Taille).

Reblaus (Phylloxera)

Récolte
Ernte, bezeichnet auf Weinetiketten den Jahrgang.

Récoltant-Manipulant (R.M.)
Ein Winzer, der seinen eigenen Champagner unabhängig anbietet.

Réduction François

Remuage
Siehe Rütteln

Remueur
Ein Fachmann, der die Flaschen rüttelt (Rüttler).

Restzucker
Der Zucker, der unvergoren im Wein verbleibt.

Roederer

Rosé

Rosé des Riceys

Ruinart

Rütteln
Vor Ablauf der Reifezeit werden die Flaschen in ein sog. Rüttelpult umgelagert. Dabei werden sie mit dem Kopf voran in schräger
Lage in die Öffnung großer Lochbretter gesteckt. Die Flaschen werden jeden Tag leicht gedreht und gekippt, um am Ende dieser Rüttelperiode fast senkrecht auf dem Kopf zu stehen, so dass sich sämtliche Rückstände direkt am Korken abgelagert haben. Von Hand benötigt der Vorgang des Rüttelns zwei bis drei Monate, mit der Maschine braucht man etwa eine Woche. Die Handarbeit soll angeblich das bessere Produkt ergeben.

Rüttelpult (Pupitre, A-Racks)

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Saint-Evremond

Sans-année
Ohne Jahrgang.

Säure

Schaumwein

Schiffstaufe

Sec
Trocken, bei Champagner meist Brut genannt.
Siehe auch Dosage

Sekt
U.a. in Deutschland hergestellter Schaumwein, der durch Flaschen- oder Tankgärung erzeugt wird.(siehe auch Schaumwein).

Tâché
Beschreibung eines Champagner, der von der Farbe her ganz leicht auf rosa hindeutet.

Taille

Tannin

Terroir

Traubensorten (Champagner)
Für die Champagnerherstellung dürfen nur die beiden roten Sorten Pinot Noir (Blauburgunder) und Pinot Meunier (Müller-Rebe) sowie die weiße Chardonnay-Traube verwendet werden.
Wichtig: Die meisten bekannten Champagner werden mehrheitlich aus roten Trauben erzeugt.
Siehe auch Trauben

Vendange
Die Ernte der Trauben. Mitarbeiter bei der Ernte werden als Vendangeurs bezeichnet.

Veuve Clicquot

Vieilles vignes
Alte Rebstöcke, daher besonders gut, aber nicht mehr so ertragreich.
Ebenso die Bezeichnung für die (seltenen) Bestände der originalen Rebstöcke, welche die vernichtende Phylloxera-Plage (Reblaus) um 1890 überlebten. Bollinger pflegt beispielsweise die sogenannten Vieilles Vignes Françaises.

Vigne
Rebstock.

Vigneron
Der Winzer.

Vignoble
Weinberg, Weinbaugebiet.

Vin Gris

Viniculture
Bezeichnung der sachgerechten Bearbeitung und Pflege des Weines in
seiner Herstellung.

Viticulture
Die Wissenschaft der Kultivierung von Rebstöcken, verbunden u. a. mit Weinanbau und Traubenzucht.

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